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Die Rottendorf-Stiftung

Aktuelles

Rottendorf-Stiftung zeichnet zwei junge Wissenschaftler aus

Die Rottendorf-Stiftung aus Ennigerloh hat am 13. Oktober 2023 an der Universität Münster ihre Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Pharmazie und Pharmakologie verliehen. Die diesjährige nationale Preisträgerin ist Frau Jun.-Professorin Dr. Louisa Temme von der Universität Hamburg für ihre Arbeiten zur Entwicklung von neuartigen niedermolekularen Rezeptor- und ATP-Kinase-Inhibitoren zur Therapie von Tumorerkrankungen und Behandlung von viralen und bakteriellen Erkrankungen.

Den internationalen Preis erhielt Assitant-Professor Dr. Willem Jespers von der niederländischen Universität Leiden für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der computergestützten Wirkstoffentwicklung und zur Vorhersage von Wirkstoff-Toxizitäten. Die mit jeweils 10.000 € dotierten Preise wurden in einer Feierstunde auf dem Pharmacampus vom Vorsitzenden des Stiftungsvorstands Hermann-Ulrich Viskorf sowie dem Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Eckehard Frick überreicht. Unter den Gratulanten war auch der Rektor der Universität Münster Prof. Dr. Johannes Wessels, der in seinem Grußwort die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Universität Münster und der Rottendorf-Stiftung hervorhob und sich noch einmal für die kürzliche Errichtung der Rottendorf-Professor sehr herzlich bedankte.

Die Laudationen wurden von Prof. Dr. Bernhard Wünsch vom Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Universität Münster sowie von Prof. Dr. Gerard van Westen vom Leiden Academic Centre for Drug Research, Universität Leiden gehalten. Die Preisträger, ihre Eltern, Verwandten und Mentoren, Vertreter der Universitäten und der Rottendorf Pharma GmbH sowie die Mitglieder der Stiftungsgremien waren im Anschluss an die Feierstunde zu einem festlichen Mittagessen eingeladen.

Rottendorf Preise für Pharmazie/Pharmakologie 2023

Der nationale Preis geht 2023 an:

Prof. Dr. Louisa Temme
Institut für Pharmazie, Fachbereich Chemie,
Universität Hamburg

und der internationale Preis an:

Asst. Prof. Dr. Willem Jespers
Leiden Academic Centre for Drug Research,
Department of Medicinal Chemistry
Universiteit Leiden, Netherlands

Die Preisverleihung fand am 13. Oktober 2023 im Großen Hörsaal der Universität Münster, PharmaCampus statt.

Plattdeutsches Kurzfilmprojekt „Wild Wild Westfalen“ erfolgreich abgeschlossen

Das Plattdeutsche Kurzfilmprojekt „Wild Wild Westfalen“ des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), in Kooperation mit dem Referat Medienproduktion und Medientechnik – LWL-Medienzentrum für Westfalen ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die Premiere  fand am 19. Juni 2023 in Ahlen statt. 

Foto:  Thomas Mohn

Universität erhält Stiftungsprofessur für Pharmazeutische Technologie

Rottendorf‐Stiftung fördert neue Professur am Fachbereich Chemie und Pharmazie

Die Rottendorf‐Stiftung aus Ennigerloh fördert für zehn Jahre eine Stiftungsprofessur für „Pharmazeutische Technologie“ am Fachbereich Chemie und Pharmazie der Westfälischen Wilhelms‐ Universität (WWU) Münster. Am Montag, 12. September 2022, unterzeichneten Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU Münster, sowie die Stiftungsvorstände Hermann‐Ulrich Viskorf und Dr. Lilian Klewitz‐Haas eine entsprechende Vereinbarung im feierlichen Rahmen.

Die Stiftungsprofessur wird am Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie angesiedelt und soll nach sechs Jahren in einen Stiftungslehrstuhl umgewandelt werden. Forschungsschwerpunkt wird die Simulation und Modellierung der Herstellung fester Arzneiformen – wie etwa Tabletten, Kapseln oder Dragees – sein. In das Forschungsgebiet fallen beispielsweise Prozesstechnologien in den Bereichen Granulierung, Tablettierung, Mischen oder Befilmung.

„Mit der Stiftungsprofessur erweitern wir das Profil des Studiengangs Pharmazie an der WWU und erhöhen damit die Attraktivität des Studienstandorts Münster weiter“, erläuterte Prof. Dr. Johannes Wessels. Hermann‐Ulrich Viskorf, Vorstandsvorsitzender der Rottendorf‐Stiftung, betonte: „Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der WWU Münster, von der beide Seiten profitieren werden.“

„Die Rottendorf‐Stiftungsprofessur ist eine strategische Stärkung der Pharmazeutischen Technologie an der WWU und führt zu einer besseren Vernetzung des Fachbereichs und seiner Studierenden mit der regionalen Industrie“, erklärte Prof. Dr. Joachim Jose, Dekan des Fachbereichs Chemie und Pharmazie. „Für diese Möglichkeit danken wir der Rottendorf‐Stiftung sehr.“ Und Prof. Dr. Klaus Langer, Direktor des Instituts für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, ist sich sicher: „Mit der Ausrichtung der Stiftungsprofessur auf die Simulation pharmazeutisch‐ technologischer Prozesse etabliert die WWU Münster ein neuartiges, innovatives Forschungsfeld mit Alleinstellungscharakter.“

Mit der Stiftungsprofessur möchten die Universität und die Rottendorf‐Stiftung die bisherige gute Verbindung starken, die zukünftig auch gemeinsame Praktika für Studierende im Unternehmen, gemeinsame Symposien oder zusätzliche Stipendien beinhalten könnte.“

Weitere Informationen

Die Website des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der WWU https://www.uni-muenster.de/wwu/fak_fb/fb12.html 

Rottendorf Preis 2022 für Hannes Wader

Die Rottendorf-Stiftung verleiht am 26.Oktober 2022 auf Vorschlag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) den Rottendorf-Preis 2022 für Verdienste um die niederdeutsche Sprache an Hannes Wader.

Mit seiner Entscheidung würdigt der Rottendorf-Ausschuss im Westfälischen Heimatbund „den mutigen, kompromisslosen und vorurteilsfreien Umgang mit der niederdeutschen Sprache“ im Werk des Liedermachers.

Mit seiner LP „Plattdeutsche Lieder“ (1974) habe Hannes Wader entscheidend dazu beigetragen, das Niederdeutsche aus dem angestammten „Heimat-Milieu“ zu befreien und es in neuen Kreisen gesellschaftsfähig zu machen. Auch in seiner Autobiografie „Trotz alledem. Mein Leben“ (2019) setze Wader dem Plattdeutschen, der Umgangssprache seines Elternhauses, ein persönliches Denkmal.

Hannes Wader wurde 1942 in Bethel bei Bielefeld in einfachsten Verhältnissen geboren. Seine Auftritte auf der Burg Waldeck machten ihn in den 1960er-Jahren einem größeren Publikum bekannt. Er gehörte gemeinsam mit Reinhard Mey, Franz Josef Degenhardt und Hanns Dieter Hüsch zu den prominentesten Mitgliedern einer neuen deutschen Liedermacherszene.

Neben seinen gesellschaftskritischen und dennoch lyrischen und poetischen Liedern widmete sich Wader in den 1970er-Jahren dem damals verpönten Volkslied. Nach 50 Jahren beendete er 2017 sein Tournee-Leben. 2013 wurde er mit dem ECHO-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, es umfasst 37 Studio- und Live-Alben. 2019 erschien seine Autobiografie „Trotz alledem. Mein Leben“.

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