Förderung kirchlicher und mildtätiger Zwecke

Förderung Pharmakologie und Pharmazie

Förderung Forschung und Pflege niederdeutsche Sprache

Förderung wissenschaftlicher Forschung

Die Rottendorf-Stiftung

Förderung kirchlicher und mildtätiger Zwecke

Das Stifterehepaar lebte im katholisch geprägten Münsterland. Sie kannten den Jesuitenorden und wollten mit ihrer Stiftung die Arbeit der Jesuiten unterstützen.

Kirchliche Zwecke

Die Jesuiten engagieren sich wesentlich auf vier Feldern:

  • Mit jungen Menschen: Jugendliche und junge Erwachsene bei der Gestaltung einer hoffnungsvollen Zukunft begleiten.
  • An der Seite der Benachteiligten: Gemeinsam mit den Armen, den Verworfenen der Welt, den in ihrer Würde Verletzten auf dem Weg sein, gesandt zu Versöhnung und Gerechtigkeit.
  • Für die Schöpfung: In der Sorge für das Gemeinsame Haus zusammenarbeiten.
  • Ein Weg zu Gott: Durch Unterscheidung und Geistliche Übungen Gott finden helfen.

Diese Aktivitäten des Jesuitenordens fördert die Stiftung Rottendorf, einige aktuelle Beispiele, wo und wie die Unterstützung ankommt, sind hier vorgestellt.

Mehr zum Jesuitenorden

Mildtätige Zwecke

Auch unabhängig von einer kirchlichen Bindung fördert die Rottendorf-Stiftung mildtätige Zwecke, wenn Menschen in Not geraten und der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen. Empfänger der Unterstützungsleistungen der Stiftung sind vorzugsweise gemeinnützige Rechtsträger und Organisationen. Jüngste Hilfsempfänger waren Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen waren, sowie Erdbebenopfer in der Ost-Türkei.

Dem Stifterehepaar war es ein besonderes Anliegen, durch Zuwendungen an katholische Missionen, vornehmlich durch Lieferung von Arzneimitteln die Gesundheitsversorgung in den Entwicklungsländern zu verbessern. Diesem Auftrag kommt die Stiftung u.a. mit einem Kooperationsprojekt mit dem action medeor e.V. nach, dessen Gegenstand die

Errichtung eines Medikamentenlagers in Kibaha, Tansania

ist. Die Kooperationsvereinbarung wurde im Dezember 2024 abgeschlossen; am 12. Juni 2025 konnte das Medikamentenlager feierlich eröffnet werden.

An der Eröffnungsfeier nahm für die Stiftung die stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstands Frau Dr. Lilian Klewitz-Haas teil.

Mit dem Bauprojekt tragen action medeor und die Rottendorf-Stiftung dazu bei, die Gesundheitsversorgung für eine wachsende Bevölkerung zu verbessern. Es soll sichergestellt werden, dass lebenswichtige Medikamente und Medizinprodukte jederzeit verfügbar sind. Das neue Lager vor den Toren der Hauptstadt Daressalam wird es künftig ermöglichen, Gesundheitseinrichtungen in Tansania sowie den Nachbarländern Malawi, Burundi und Ruanda zu beliefern. Bei den Planungen werden zudem die GDP-Standards (Good Distribution Practices) der Weltgesundheitsorganisation berücksichtigt.

© bei action medeor Tanzania International Healthcare

Das Medikamentenlager wird auf einer Grundfläche von 850 qm mit einer Traufhöhe von 6,3 m errichtet. Dies erlaubt die Einlagerung von bis zu 4 Lagen in Europaletten. Etwa ein Viertel des Lagers ist als Handlager für die vielen kleinteiligen Anfragen geplant, ein weiteres Viertel für die Kommissionierung und den Warenausgang.

Mit dem Bau des Medikamentenlagers setzen sich action medeor und die Rottendorf-Stiftung aktiv für das Erreichen des Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 (SDG3) „Gesundheit und Wohlergehen“ der Vereinten Nationen ein.

Das Projekt umfasst

  • die Errichtung und Ausstattung des pharmazeutischen Warenlagers
  • die Erstellung eins QM-Sys
  • die Schulung Lagerpersonal
  • den Ausbau Obergeschoss
  • den Einbau einer Solaranlage.

Die Laufzeit des Projekts ist 2024 – 2027.

Die Fördersumme beträgt rd. 2 Mio €

Rottendorf-Stiftung und action medeor: ein starkes Team für Gesundheit – action medeor

© bei action medeor Tanzania International Healthcare

Unsere jüngsten Förderprojekte:

2022: Unterstützung des Vereins „be-Ukraine e.V.“ in Beckum (Medikamentenspende in die Ukraine)

2023:
Unterstützung des Vereins „be-Ukraine e.V.“ in Beckum (Erdbebenopferhilfe in der Türkei)

2023:
Unterstützung der Erdbebenopferhilfe in Nordsyrie

2025: Förderung eines Diabetes Projekt Proposal sowie eines Solarprojekts am St. Walburg’s Nyangao Referral Hospital, Lindi District, Tanzania