Förderung kirchlicher und mildtätiger Zwecke

Förderung Pharmakologie und Pharmazie

Förderung Forschung und Pflege niederdeutsche Sprache

Förderung wissenschaftlicher Forschung

Die Rottendorf-Stiftung

Förderung Pharmakologie und Pharmazie

Wissenschaftspreise

Satzungsgemäß stellt die Stiftung mindestens in jedem zweiten Jahr Mittel für Preisausschreiben zur Verfügung, die von einer Universität nur auf einem Gebiet in der Reihenfolge Pharmakologie, Pharmazie durchzuführen sind. Die Veranstaltung des Preisausschreibens erfolgt durch die zuständige Fakultät. Prämiert werden soll die beste Arbeit, die ein Student oder Dozent der Universität, der der Preis zur Verfügung gestellt wird, auf dem Gebiet des Preissauschreibens innerhalb von 12 Monaten nach offizieller Bekanntgabe der Bedingung des Preisausschreibens durch die Fakultät erbringt. Die Festlegung der Bedingungen ist ausschließlich Sache der betreffenden Fakultät. Eine Arbeit, die schon bei anderer Gelegenheit in irgendeiner Form prämiert worden ist, darf nicht prämiert werden.

Seit 1995 gibt es zusätzlich den Europapreis.

2021 Düsseldorf Preis für Pharmazeutische und Medizinische Chemie an Jun.-Prof. Dr. Jonathan Cramer, HHU Düsseldorf; Europa-Preis für Pharmazie: Prof. Dr. Valérie Vanhoorne vom Laboratory of Pharmaceutical Technology der Universität Gent

Die bisherigen Preisträger

  • 1977 Essen, Preis für Pharmakologie: Dr. rer. nat. Otto-Erich Brodde, Senden, Prof. Dr. med. Joachim Wagner, Düsseldorf
  • 1979 Bonn Preis für Pharmazie: Priv. Doz. Richard Süverkrüp, Bornheim
  • 1981 Köln Preis für Pharmakologie: Dr. med. Gerh. Heimann, Köln
  • 1983 Münster Preis für Pharmazie: Dr. rer. nat. Hartmut Derendorf, Apotheker Jürgen Maibaum
  • 1985 Düsseldorf Preis für Pharmakologie: Dr. D. Hafner, Prof. Dr. U. Borchard
  • 1987 Bonn Preis für Pharmazie: Dr. Leimann Sutanto, Bonn
  • 1989 Köln Preis für Pharmakologie: Dr. Stefan Dhein
  • 1991 Münster Preis für Pharmazie: Dr. rer. nat. Dirk Schrader, Hamburg
  • 1993 Bonn Preis für Pharmakologie: Dr. Gerhard Moldering, Dr. Klaus Fink, Prof. Dr. Eberhard Schlicker
    Europa-Preis: Dr. Lisa Giovanelli, Universität Florenz
  • 1995 Münster Preis für Pharmazie: Dr. habil. rer. nat. Gerhard Scriba, Münster
    Europa-Preis: Dr. Gilles Ponchel, Paris
  • 1997 Mainz Preis für Pharmakologie: Prof. Dr. Dr. Ernst Mütschler, Dr. Ragip Ziyal, Prof. Dr. Günter Lambrecht, Prof. Dr. Dieter Nickel, Guildo Müller
    Europa-Preis: Dr. Adriaan Peter Fjzermann
  • 1999 Düsseldorf Preis für Pharmazie: Dr. Wolfgang Sippl, Universität Düsseldorf
    Europa-Preis: Kriestien de Paepe, Vrije Universität Brüssel, Belgien
  • 2001 Bochum Preis für Pharmakologie: Dr. Andreas Friebe, Universität Bochum
    Europa-Preis: PB Ramiro Jover Atienza, Universidad de Valencia, Spanien
  • 2003 München Preis für Pharmakologie: Dr. Andreas Ludwig, Universität München
    Europa-Preis: Dr. Maclej Baginski, Universität Gdansk, Polen
  • 2005 Münster Preis für Pharmazie: Dr. Rotraut Stephanie Müller, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
    Europa-Preis: Dr. Sophie Durieux-Poissonnier, Université du Lille, Frankreich
  • 2007 Bonn Preis für Pharmazie: PD Dr. Daniela Gündisch, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
    Europa-Preis: Dr. Anne des Rieux, Université chatholique de Louvain, Bruxelles, Belgien
  • 2009 Düsseldorf Preis für Pharmazie: Dr. Markus Thommes, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
    Europa-Preis: Dr. Magali Zeisser-Labouébe, Université de Genève, Schweiz
  • 2011 Bonn Preis für Pharmakologie: Dr. Ana Kilić, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
    Europa-Preis: Dr. Frank Christian, University of Glasgow, Schottland
  • 2013 Münster Preis für Pharmazie: Dr. Ralph Holl, Westfälische Wilhelms- Universität Münster
    Europa-Preis: Dr. Gregor Fuhrmann, ETH Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Schweiz
  • 2015 Köln Preis für Pharmakologie: Dr. Markus Pietsch, Universität zu Köln
    Europa-Preis: Dr. Morten Skott Thomsen, Copenhagen University, Dänemark
  • 2019 Aachen Preis für Pharmakologie und Pharmazie: Dr. rer. nat. Sonja Djudjaj , Westfälische Hochschule Aachen, Dr. Yang Shi, University Utrecht
  • 2021 Düsseldorf Preis für Pharmazeutische und Medizinische Chemie an Jun.-Prof. Dr. Jonathan Cramer, HHU Düsseldorf
    Europa-Preis für Pharmazie: Prof. Dr. Valérie Vanhoorne vom Laboratory of Pharmaceutical Technology der Universität Gent

Rottendorf-Lehrstuhl an der WWU Münster

Rottendorf‐Stiftung errichtet Stiftungsprofessur an der WWU Münster

Die Rottendorf‐Stiftung aus Ennigerloh fördert für zehn Jahre eine Stiftungsprofessur für „Pharmazeutische Technologie“ am Fachbereich Chemie und Pharmazie der Westfälischen Wilhelms‐ Universität (WWU) Münster. Am Montag, 12. September 2022, unterzeichneten Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU Münster, sowie die Stiftungsvorstände Hermann‐Ulrich Viskorf und Dr. Lilian Klewitz‐Haas eine entsprechende Vereinbarung im feierlichen Rahmen.

Die Stiftungsprofessur wird am Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie angesiedelt und soll nach sechs Jahren in einen Stiftungslehrstuhl umgewandelt werden. Forschungsschwerpunkt wird die Simulation und Modellierung der Herstellung fester Arzneiformen – wie etwa Tabletten, Kapseln oder Dragees – sein. In das Forschungsgebiet fallen beispielsweise Prozesstechnologien in den Bereichen Granulierung, Tablettierung, Mischen oder Befilmung.

„Mit der Stiftungsprofessur erweitern wir das Profil des Studiengangs Pharmazie an der WWU und erhöhen damit die Attraktivität des Studienstandorts Münster weiter“, erläuterte Prof. Dr. Johannes Wessels. Hermann‐Ulrich Viskorf, Vorstandsvorsitzender der Rottendorf‐Stiftung, betonte: „Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der WWU Münster, von der beide Seiten profitieren werden.“

„Die Rottendorf‐Stiftungsprofessur ist eine strategische Stärkung der Pharmazeutischen Technologie an der WWU und führt zu einer besseren Vernetzung des Fachbereichs und seiner Studierenden mit der regionalen Industrie“, erklärte Prof. Dr. Joachim Jose, Dekan des Fachbereichs Chemie und Pharmazie. „Für diese Möglichkeit danken wir der Rottendorf‐Stiftung sehr.“ Und Prof. Dr. Klaus Langer, Direktor des Instituts für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, ist sich sicher: „Mit der Ausrichtung der Stiftungsprofessur auf die Simulation pharmazeutisch‐ technologischer Prozesse etabliert die WWU Münster ein neuartiges, innovatives Forschungsfeld mit Alleinstellungscharakter.“

Mit der Stiftungsprofessur möchten die Universität und die Rottendorf‐Stiftung die bisherige gute Verbindung starken, die zukünftig auch gemeinsame Praktika für Studierende im Unternehmen, gemeinsame Symposien oder zusätzliche Stipendien beinhalten könnte.

Weitere Informationen

Die Website des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der WWU https://www.uni-muenster.de/wwu/fak_fb/fb12.html 

Fotos: Thomas Mohn

Projektförderung

2022: AppO-Mobile Projekt: Ausbau eines „Exzellenzzentrum für Simulation und Digitale Gesundheit in der klinischen Pharmazie zur digitalen und praxisorientierten Ausbildung des Berufsnachwuchses“, Institut für Klinische Pharmazie und Pharmakotherapie, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

2020: Förderung eines explorativen F&E-Projekt am Institute for Life Science Technologies (ILT.NRW) der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe

2020: Zuschuss zur Erweiterung der apparativen Ausstattung (Pelletiersystem) im Bereich der Pharmazeutischen Technologie, Westfälische-Wilhelms-Universität